vereinssatzung


§ 1 Name, Sitz und Zweck sowie Gemeinnützigkeit
 
1) Der Verein führt den Namen „club der hundefreunde waldacker 1968 e.V.“ 
 
2) Der Sitz des Vereins ist Rödermark-Waldacker.
 
3) Sein Sinn und Zweck ist die Zusammenführung aller Hundefreunde und die Pflege des Hundesports.  Darüber hinaus fördert er die kulturelle und sportliche Betätigung aller Art unter Wahrung von parteipolitischer konfessioneller Neutralität.
 
 Der Zweck des Vereins im Einzelnen ist 
 
 a) § 52 Abs. 2 Ziffer 5 AO    die Förderung von Kunst und Kultur; 
 
 b) § 52 Abs. 2 Ziffer 6 AO    die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege;
 
 c) § 52 Abs. 2 Ziffer 7 AO   die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe;
 
 d)  § 52 Abs. 2 Ziffer 8 AO die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze der Länder, des Umweltschutzes, des Küstenschutzes und des Hochwasserschutzes;    e) § 52 Abs. 2 Ziffer 14 AO    die Förderung des Tierschutzes;
 
 f) § 52 Abs. 2  Ziffer 22 AO   die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde;
 
  g) § 52 Abs. 2  Ziffer 23 AO  die Förderung der Tierzucht, des traditionellen Brauchtums einschließlich des Karnevals,   der  Fastnacht und des Faschings und des Hundesport
 
 h) § 52 Abs. 2  Ziffer 25 AO   die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements, wenn es sich auf gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke beschränkt.
 
 
 Die Satzungszwecke werden verwirklicht insbesondere durch zu
 
 a - d) z. B. öffentlicher Ausstellungen der Fotografien, Dia’s usw. wie z. B. in der Kulturhalle und im Bücherturm der Stadt Rödermark; Vorführung der Gemarkung Rödermark und andere Gemarkungen mit ihren Kulturdenkmälern und historischen Gebäuden mit geschichtlichem Hintergrund mittels der Fotografie usw.; Ausgestaltung von Rathäusern und deren Internetauftritt mit Bildern u. a. von Kulturdenkmälern und historischen Gebäuden aus deren Gemarkung; Dia-Vorträge, Fotoausstellungen in Altenheimen und Überlassung von Bildern an Altenheime; Unterstützung der Heimat- und Geschichtsvereine bei der Bildrestaurierung für die einzelnen Gemarkungschroniken; Fotografieren von Denkmälern um deren Zerstörung, Beseitigung, Verfall, Verunstaltung  oder Entfernung zu verhindern; Unterricht in der Fotografie und der Bildbearbeitung für Mitglieder und Nichtmitglieder sowohl für Erwachsene und Jugendliche als auch für Kinder; Erstellen von Natur- und Landschaftsbilder zur Dokumentation des Naturschutzes  und der Landschaftspflege ebenfalls für die Ausgestaltung von Rathäusern und der Altenheime sowie der Verwendung durch Heimat- und Geschichtsvereine;
 
  e) Bestrebungen zum Schutze von Tieren, insbesondere Haustieren, vor allem vor Quälerei, Überanstrengung,  ungenügender Ernährung und Pflege,    f) auch a und c; durch Maibaumstellen, Laternenfest, Heringsessen an Fasching, 
 
g) die Erhaltung gefährdeter Tierrassen und das Abrichten und Bändigen von Tieren; die Förderung des Hundesports durch Ausbildung und Abrichtung von Hunden; die Förderung des traditionellen Brauchtums durch Maibaumstellen, Laternenfest, Heringsessen an Fasching.      h) das mobilisieren der eigenen Mitglieder und Nichtmitglieder, dass sie sich für die Jugend-, Vereins- und Erwachsenenarbeit innerhalb des Vereins und in den dazugehörigen Verbänden als Trainer, Jugendleiter, Schiedsrichter, Betreuer usw. zur  Verfügung stellen.
 
 Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige  Zwecke in Form eines Mehrspartenvereins. 
 
4) Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter Nummer 3363 eingetragen.
 
5)  Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke i. S. des Abschnitts  „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins/Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
6) Die Mitglieder des Vereins arbeiten ehrenamtlich. Notwendige Auslagen können erstattet werden.
 
 
§ 2 Mitgliedschaft
 
1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und sich im Besitz der  bürgerlichen Ehrenrechte befindet.
 
2)        Der Erwerb der Mitgliedschaft im Verein erfolgt auf schriftlichen Antrag.
 
3)        Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand nach Empfehlung der Abteilungsleitung.
 
4) Es ist ein Aufnahmebetrag zu entrichten, dessen Höhe aus dem Aufnahmeformular hervorgeht. Die Abteilungen können eigene Aufnahmebeträge festsetzen.
 
5) Die Rechte und Pflichten der Vereinsmitglieder ergeben sich aus der Satzung unter Beachtung der beschlossenen Abteilungsordnungen.
 
6) Der Aufnahmeantrag von Minderjährigen bedarf der schriftlichen Zustimmung der gesetzlichen Vertreter.
 
7) Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich. Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nicht einem anderen überlassen werden. 
 
8) Die Mitgliedschaft endet:
 
 a) durch Tod  b) durch Austritt (Kündigung)  c) durch Ausschluss aus dem Verein.
 
9) Der Austritt (Kündigung der Mitgliedschaft) erfolgt durch schriftliche Erklärung dem Vorstand gegenüber, mit dreimonatiger Frist zum Ende des Geschäftsjahres.
 
 
§ 3 Vereinsausschluss
 
1) Der Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen:
 
 a) bei unehrenhaftem Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins.  b) bei groben Verstößen gegen die Ziele des Vereins oder der Abteilung.  c) bei vereinsschädigendem Verhalten  d) wenn der fällige angemahnte Mitgliedsbeitrag  (schriftliche Mahnung) nicht innerhalb der nächsten drei Monate nach dessen Fälligkeit nachentrichtet  wurde.
 
2) Ein Mitglied, das aus dem Verein ausgeschlossen werden soll, muss davor Gelegenheit zu einer Stellungnahme haben  (rechtliches Gehör). Gleiches gilt für die betroffene Abteilung.
 
 
Satzung club der hundefreunde waldacker 1968 e.V.  Stand : 19.03.2012  - 4 -
3) Über den Ausschluss des Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung ist mittels Einschreiben/Rückschein zuzustellen.
 
4) Der Entscheidung über den Ausschluss kann das betroffene Mitglied widersprechen. Der Widerspruch muss schriftlich innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung der Entscheidung des Vorstandes erhoben werden.
 
5) Über den Widerspruch entscheidet die Mitgliederversammlung endgültig. Bis zur endgültigen Entscheidung ruht die Mitgliedschaft.
 
 
§ 4 Organe
 
1) Die Organe des Vereins sind:
 
 a) Der geschäftsführende Vorstand     b) Der erweiterte Vorstand  c) Die Abteilungen bzw. Sparten  d) Die Mitgliederversammlung
 
2) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus folgenden  Mitgliedern:
 
 a) Dem 1.Vorsitzenden  b) Dem Schriftführer  c) Dem Finanzwart
 
3) Der erweiterte Vorstand besteht aus folgenden  Mitgliedern:
 
 a) Dem geschäftsführenden Vorstand, sowie   b) Dem 2.Vorsitzenden  c) Dem Vergnügungswart  d) Den zwei Beisitzern  e) Je einem Vertreter der einzelnen Abteilungen
 
4) Der erweiterte Vorstand kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung um Ausschüsse für bestimmte Aufgaben und Fachfragen ergänzt werden. Deren  Wahl gilt in der Regel für zwei Jahre, wenn die Mitgliederversammlung nicht anders entscheidet.
 
5) Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein allein im Rechtsverkehr gerichtlich und außergerichtlich. Im Verhinderungsfall vertritt den Verein der 2. Vorsitzende allein. Die Verhinderung braucht nicht nachgewiesen zu werden. Der 1. und der                     2. Vorsitzende sind demnach der vertretungsberechtigte Vorstand im Sinne des               § 26 Abs. 2 BGB.
 
6) Die Vorstandsmitglieder werden jeweils auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Änderungen durch Neuwahl des(der)Vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedes (der) i. S. des Abs. 5 sind unverzüglich zum Vereinsregister anzumelden.
 
7) Der Vorstand wird -aufgeteilt in zwei Gruppen- im Jahresturnus gewählt.   Die erste Gruppe besteht aus:
 
 a) l. Vorsitzender  b) Schriftführer  c) Vergnügungswart
 
 Die zweite Gruppe besteht aus:
 
 d) 2. Vorsitzender  e) Finanzwart  f) Den zwei Beisitzern
 
 
§ 5 Abteilungen bzw. Sparten
 
1) Die Abteilungen sind Teile des Vereins, die mit besonderen Aufgaben betraut sind. Sie stellen jedoch keine eigenen Rechtspersönlichkeiten dar. Im Umgang miteinander wird der Grundsatz von Treu und Glauben erwartet. Sie erhalten alle Unterstützung des Vereins und ein angemessenes Startkapital.
 
2) Die Abteilungsleitung besteht aus bis zu fünf Mitgliedern und wird jeweils auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
 
3) Die Abteilungsleitung wird -aufgeteilt in zwei Gruppen- im Jahresturnus gewählt.  Die erste Gruppe besteht aus:
 
 a) Dem Abteilungsleiter  b) Dem Schriftführer
 
 Die zweite Gruppe besteht aus:
 
 c) Dem stellvertretenden Abteilungsleiter  e) Dem Finanzwart  f) Einem Beisitzer
 
Bei Gründung einer Abteilung wird die erste Gruppe auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Der Abteilungsleiter ist auch Mitglied des erweiterten Vorstands.
 
4) Die Abteilungen führen eine eigene Kasse und erhalten ein Unterkonto der Bankverbindung des Vereins. Zeichnungsberechtigt sind, jeder für sich allein, der   l. Vorsitzende und der Abteilungsfinanzwart.
 
5) Die Abteilungen haben das Recht, sich aller Einrichtungen des Hauptvereins zu bedienen und die Pflicht, sie  pfleglich zu behandeln.
 
6) Ausgaben über EURO 500,00 (fünfhundert) sind nur mit Zustimmung und in Einvernehmen mit dem geschäftsführenden Vorstand zu beschließen.
 
7) Die Kassenprüfung wird durch die gewählten Kassenprüfer beim Finanzwart und Abteilungs-Finanzwart vorgenommen.
 
8) Bei Auflösung einer Abteilung fällt das Abteilungsvermögen, gleich welcher Art, an den Hauptverein, der es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
 
9) Die Anzahl der Sparten ist nicht begrenzt. Keine dieser Abteilungen darf im Vereinsleben so dominieren, dass andere weniger starke Abteilungen durch die Aktivitäten einer mitgliederstarken Abteilung verdrängt werden.
 
10) Jede bestehende oder neu zu bildende Abteilung oder Sparte verfolgt auch für sich ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. des § 1 Abs. 3 und 5.
 
 
§ 6 Mitgliederversammlung
 
1) Der 1.Vorsitzende beruft die Mitgliederversammlung, die im ersten Quartal des Jahres stattzufinden hat, durch schriftliche Benachrichtigung oder durch Veröffentlichung in der Offenbach-Post ein. Die Einladung hat zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung zu erfolgen. Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.
 
2) Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Sie hat zur Aufgabe:
 
 a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes  b) Entlastung des Vorstandes  c) Neuwahl des Vorstandes und der Ausschüsse  d) Neuwahl der Kassenprüfer  e) Die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Aufnahmebeträge   f) Beschluss von Satzungsänderungen   3) Bei Beschlussfassung hat jedes anwesende Mitglied eine Stimme. Soweit Gesetz und Satzung nichts anderes vorschreiben, entscheidet die einfache Mehrheit.
 
4) Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas  anderes bestimmt, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
 
5)  Über den Verlauf der Mitgliederversammlung wird vom Schriftführer ein Protokoll  geführt, das von einem Vorsitzenden und dem Schriftführer unterzeichnet wird.
 
 
§ 7 Vereinsordnung
 
1) Der Verein gibt sich Vereinsordnungen (Abteilungsordnungen) zur Regelung der internen Vereinsabläufe.
 
2) Für den Erlass ist ausschließlich der Vorstand zuständig, sofern in dieser Satzung nichts anderes geregelt ist.
 
3.) Alle Vereinsordnungen sind nicht Satzungsbestandteil und werden daher nicht in das Vereinsregister eingetragen. 
 
 
§ 8 Geschäftsjahr
 
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 
 
§ 9 Haftpflicht
 
Für die aus dem Vereinsbetrieb entstehenden Schäden und Sachverluste auf und in den Einrichtungen des Vereins, haftet der Verein gegenüber Mitgliedern nur soweit, wie Deckungsschutz durch die vom Verein abgeschlossenen Versicherungsverträge besteht.
 
 
§ 10 Schlussbestimmungen, Auflösung oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
 
1) Satzungsänderungen oder Auflösung des Vereins bedürfen der Dreiviertelmehrheit der Stimmen der Mitgliederversammlung.
 
2) Der Vorstand oder ein Zehntel aller Mitglieder kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung beantragen.
 
3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter gemeinnütziger Zwecke ist das Vermögen ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden. Das Vereinsvermögen soll nach Abdeckung aller Verpflichtungen je zur Hälfte an ein als gemeinnützig anerkanntes Tierheim im Kreis Offenbach und Darmstadt-Dieburg fallen. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
 
 
Rödermark, den 19. März 2012
 
Eingetragen und wirksam mit Eintragung am 06.09.2012 Amtsgericht Offenbach, Vereinsregister VR 3363